Sparkonto eröffnen

Girokonto eröffnen

Aufgrund magerer Zinsen ist das normale Sparbuch in den letzen Jahren aus der Mode gekommen. Einige Anbieter haben jedoch attraktive Sparkonto-Modell im Angebot, so dass sich ein Blick darauf durchaus lohnen kann. Gerade für Neukunden winken oft attraktive Bonus-Zahlungen.

Verfügungsbeschränkung beachten

Wer das Geld auf einem Sparkonto parkt, kann täglich über sein Guthaben verfügen. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass innerhalb von 30 Tagen nur 2.000 Euro verfügt werden dürfen. Wird mehr abgehoben, so berechnen die Banken Vorschusszinsen. Diese liegen bei einem Viertel des vereinbarten Guthabenzinses. Grund für diese Beschränkung ist, dass Spareinlagen nicht dem normalen Zahlungsverkehr dienen dürfen. Bei einigen Instituten wurde der Verfügungsbetrag auf 3.000 Euro monatlich angehoben.

Bei einem Vergleich der Zinssätze sollten Anleger darauf achten, dass einige Anbieter eine Mindestanlage verlangen oder einen bestimmten Zinssatz erst ab einer bestimmten Einlagensumme zahlen. Die Zinsen bei einem Sparkonto sind variabel und können jederzeit verändert werden. Aus einem Test der Stiftung Warentest aus dem Sommer 2005 geht hervor, dass es bei einigen Anbietern Mindesteinlagen von 10.000 Euro oder höher gibt. Häufig erfolgt auch eine nach Anlagebeträgen gestaffelte Zinszahlung. Für die jüngsten Sparer haben die Banken oft spezielle Angebote für Kinder im Programm. Um ein Sparkonto zu eröffnen, benötigen die Junioren die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Ob und in welchem Umfang die Jüngsten über ihr erstes Geld verfügen können, wird mit den Erziehungsberechtigten geregelt.

Sichere und transparente Anlage

Der größte Vorteil eines Sparkontos liegt neben der monatlichen Verfügbarkeit vor allem in der Sicherheit dieser Anlageform. Durch gesetzliche und freiwillige Einlagensicherung sind die angelegten Beträge sicher. Wer mehr als 100.000 Euro auf einem Konto anlegt, sollte einen Blick in die Einlagensicherung des Instituts werfen. Kosten entstehen im Zusammenhang mit einem Sparkonto nicht, so dass es sich um eine übersichtliche und transparente Anlageform handelt.

Geringe Rendite

Nachteilig ist sicher die recht niedrige Rendite, die ein Sparkonto bietet. Auch die Beschränkung auf den Verfügungsbetrag von 2.000 Euro kann sich nachteilig auswirken, wenn eine größere Summe benötigt wird. Auch der variable Zinssatz kann sich negativ auswirken, denn der Anleger hat hier nicht die Möglichkeit, sich in einer Hochzinsphase einen attraktiven Zinssatz für einen längeren Zeitraum zu sichern.

Fazit

Sparer, die auf der sicheren Seite sein wollen und an dem altbewährten Sparbuch festhalten wollen, treffen mit einem Sparbuch die richtige Wahl. Wer renditeorientiert denkt, findet sicher lukrativere Anlagemöglichkeiten ohne monatliche Verfügungsbeschränkung.