Girokonto Vergleich

Girokonto eröffnen

Das Angebot an Girokonten ist groß, die Banken übertreffen sich gegenseitig mit Prämien, die bei Kontoeröffnung winken: 50 Euro Startguthaben, Schlüsselfundservice oder Rabatte bei bestimmten Geschäften, die Kreditinstitute lassen sich einiges einfallen, um Kunden zu gewinnen.

Auf Bedingungen achten

Stiftung Warentest stuft Girokonten als kostenlos ein, wenn keine monatliche Kontoführungspauschale berechnet wird, die ec-Karte kostenlos zur Verfügung gestellt wird und an die Kostenfreiheit keine weiteren Bedingungen geknüpft sind. Wer verschiedene Angebote vergleicht, sollte im Hinterkopf haben, dass bei einigen Banken ein kostenloses Girokonto an einen monatlichen Mindestgeldeingang gekoppelt ist oder die Anzahl der Umsätze begrenzt ist.

Checkliste für das richtige Girokonto

Um das richtige Angebot auszuwählen, empfiehlt sich die Prüfung der folgenden Optionen:

  • Muss ein monatlicher Mindestgeldeingang erfolgen?
  • Muss ständig ein bestimmter Guthabenbetrag auf dem Konto vorhanden sein?
  • Ist eine ec-Karte im Angebot enthalten?
  • Muss im Zusammenhang mit der Kontoeröffnung ein weiterer Vertrag bei der Bank abgeschlossen werden?
  • Darf monatlich nur eine bestimmte Anzahl von Buchungen ausgeführt werden?
  • Ist eine Bargeldverfügung oder Einzahlung kostenfrei?
  • Gibt es eine Guthabenverzinsung?
  • Wie ist die Geldautomatendichte?
  • Wie hoch sind die Zinsen für einen Dispositionskredit?

Erst nach Prüfung der genannten Fakten sollte eine Entscheidung über das beste Angebot getroffen werden. Dabei hat jeder Kunde andere Präferenzen: Der ein legt Wert auf eine hohe Geldautomatenverbreitung, da er häufig Bargeld verfügt, für den anderen ist die Höhe der Dispozinsen entscheidend, da sein Konto auch einmal im Minus steht.

Das Kleingedruckte nicht vergessen!

Werden nicht alle Bedingungen zur kostenfreien Kontoführung eingehalten, so berechnen Banken teilweise hohe Gebühren für zusätzliche Leistungen. Ein vermeintlich kostenloses Girokonto kann so plötzlich eine Pauschale kosten, insofern lohnt sich bei Kontoeröffnung ein Blick ins Kleingedruckte! Ende 2011 befragte die Stiftung Warentest mehr als 1.600 Banken. Doch eine wirklich kostenlose Kontoführung konnten die Warentester nur 74 Instituten bescheinigen. Der Test ergab, dass gerade bei regionalen Anbietern wie Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken eine absolut kostenfreie Kontoführung eher selten ist. Diese Institute verknüpfen das kostenfreie Konto in der Regel mit bestimmten Bedingungen.

Gerade Kunden, die sich entschließen, auf eine persönliche Betreuung zu verzichten und ihr Konto nur online im Netz zu führen, haben die größten Chancen auf ein kostenfreies Konto. Die meisten großen Banken haben Direktbanktöchter, die Internetbanking anbieten. Viele Institute haben dennoch Filialen, so dass im Falle eines Falles auch ein persönlicher Beratungstermin stattfinden kann.