Festgeldkonto eröffnen

Girokonto eröffnen

Die Anlage auf einem Festgeldkonto erfolgt üblicherweise für drei bis maximal 12 Monate. Darüber hinaus haben Banken in diesem Bereich Anlagemöglichkeiten von bis zu 10 Jahren im Portfolio. Gerade für rendite- und sicherheitsbewusste Anleger ist das Festgeld eine gute Wahl.

Auf einem Festgeldkonto wird einmalig ein bestimmter Betrag angelegt, der vereinbarte Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit fest. Dabei sind besonders die kurzen Laufzeiten dazu geeignet, Geld kurzfristig "zwischenzuparken". Bei einigen Instituten gilt eine Mindestanlagesumme von 5.000 Euro. Insbesondere Direktbanken haben gerade für Neukunden attraktive Zinssätze im Programm, so dass die Anbieter genau geprüft werden sollten. Vergleich sollten Anleger dabei vor allem den effektiven Jahreszins, denn werden die Zinsen nicht jährlich, sondern vierteljährlich gutgeschrieben, ergibt sich für den Anleger ein Zinseszinseffekt.

Vorteilhaft: Der feste Zinssatz

Der größte Vorteil bei der Anlage auf einem Festgeldkonto ist der feste Zinssatz. Wer einen Betrag in einer Hochzinsphase anlegt, kann sich so für die vereinbarte Laufzeit den Zinssatz sichern. Wird mit steigenden Zinsen gerechnet, so empfiehlt sich zunächst eine kürzere Laufzeit, um bei einer Prolongation des Festgeldes in den Genuss eines höheren Zinssatzes zu kommen.

Die Anlage auf einem Festgeldkonto ist sicher, denn durch die gesetzliche und freiwillige Einlagensicherung der Banken, ist die Einlage des Kunden optimal abgesichert.

In der Regel fallen keine Gebühren oder Kosten bei der Führung eines Festgeldes an, so dass es sich hier um eine kostengünstige Anlagemöglichkeit handelt.

Keine Verfügbarkeit während der Laufzeit

Wer Geld auf einem Festgeldkonto anlegt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass während der Laufzeit nicht über den Geldbetrag verfügt werden kann. Damit liegt der größte Nachteil des Festgeldkontos auf der Hand: Benötigt der Anleger zwischendurch Geld, so kann er nicht auf das Festgeldkonto zugreifen. Gibt es Möglichkeiten zwischendurch über das Geld zu verfügen, so ist dies in der Regel mit hohen Kosten verbunden.

Der fest vereinbarte Zinssatz des Festgeldes kann sich auch nachteilig auswirken: Steigen die Kapitalmarktzinsen während der Laufzeit des Festgeldes, so gibt es keine Möglichkeit, den Zinssatz nach oben anzupassen.

Fazit

Im Vergleich zu anderen Anlageformen bietet ein Festgeldkonto vor allem Sicherheit. Weitere Kosten fallen nicht an, so dass Transparenz geboten ist. Für Anleger, die Wert auf Sicherheit und annehmbaren Renditen legen, ist ein Festgeld die richtige Wahl. Dabei sollten Kunden auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass Verfügungen während der Laufzeit nicht möglich sind.