Einlagensicherung

Girokonto eröffnen

Seit der Finanzkrise ist die Einlagensicherung in aller Munde und zu einem entscheidenden Kriterium bei der Wahl der richtigen Bank geworden, denn kein Anleger möchte sein sauer erspartes Geld verlieren.

Gesetzliche Grundabsicherung plus freiwillige Absicherung

Das Gesetz schreibt eine Grundabsicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank vor. Das heißt, angelegte Beträge sind bis zur Höhe dieses Betrages gesetzlich geschützt. Doch die deutschen Banken tun mehr zur Absicherung der Kundengelder: Durch freiwillige Verpflichtungen werden deutlich höhere Anlagebeträge gesichert.

Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken

In gemeinsamen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken schützen die privaten deutschen Banken pro Anleger 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank, mindestens jedoch 1,5 Millionen Euro. In Einlagensicherungsfonds sind mehr als 170 Banken organisiert, die den Fonds durch eine regelmäßige jährliche Umlage finanzieren. Für Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken gibt es eigene Zusammenschlüsse.

Anfang Oktober 2012 hat die Stiftung Warentest die Einlagensicherung der Banken geprüft. Dabei wird neben der Entschädigung im Pleitefall auch die empfohlene Höchstgrenze pro Anleger genannt:

Bank / Sparkasse Maximaler empfohlener Anlagebetrag
Private Institute wie Deutsche Bank oder andere Großbankenbis zur jeweiligen Haftungsgrenze
Sparkassenkeine Betragsbeschränkung
Volks- und Raiffeisenbankenkeine Betragsbeschränkung

Für einige Institute wie die akf bank oder die C&A Bank empfehlen den Warentester den Höchstbetrag von 100.000 Euro da diese Institute nur über die gesetzliche Grundabsicherung abgesichert sind. Wer hohe Beträge anlegen will, sollte sich also vorab über die Einlagensicherung des jeweiligen Institutes informieren.

Sind ausländische Banken sicher?

Auch ausländische Banken werben auf dem deutschen Markt um Anleger. Dabei stellt sich noch vielmehr die Frage, ob das Geld im Falle einer Krise auch sicher ist. Die Warentester nennen hier unter anderem die Bank of Scotland oder die Barclays Bank. Beide Banken sind im britischen Einlagensicherungsfonds Mitglied, so dass Anleger hier nicht um ihr Geld fürchten müssen. Gleiches gilt für die französische Bank Cortal Consors. Gerade bei Geldanlage bei einem ausländischen Anbieter ist besondere Vorsicht geboten und Kunden sollten sich genau über die Absicherung des Geldes informieren.